Vereinsgeschichte

Gemeinsam gewachsen – über Generationen verbunden

Der Turnverein Wald AR blickt auf eine langjährige und traditionsreiche Vereinsgeschichte zurück, die bis ins Jahr 1877 reicht. Über Generationen hinweg wurde der Verein von engagierten Mitgliedern getragen, geprägt und stetig weiterentwickelt.

 

Die nachfolgende Übersicht gibt einen Einblick in diese Entwicklung – von den Anfängen bis in die Gegenwart. Sie zeigt wichtige Meilensteine, sportliche Erfolge sowie Herausforderungen, die das Vereinsleben mitgeprägt haben.

 

Die Zusammenstellung basiert auf den im Vereinsarchiv vorhandenen Unterlagen und wurde für eine bessere Übersicht zusammengefasst und teilweise gekürzt. Sie soll die wichtigsten Ereignisse festhalten, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1877–1895

Am 2. September 1877 trafen sich sechs junge Männer aus Wald im Gasthaus Ochsen mit dem Ziel, einen Turnverein zu gründen. Da zu Beginn keine Geräte vorhanden waren, konzentrierte man sich hauptsächlich auf das Nationalturnen. Trotz dieser einfachen Voraussetzungen turnten bereits früh auch zwei eidgenössische Spitzenturner im Verein, darunter Jacob Langenauer, der sogar das Eidgenössische Eichenlaub gewann. Schon im folgenden Jahr erhielt der Verein erste Geräte: Der damalige Ochsenwirt spendete ein Reck und einen Barren. Trainiert wurde weiterhin im Gasthaus Ochsen. Die ersten Jahre waren jedoch sportlich schwierig. Obwohl einzelne Turner gute Leistungen zeigten, konnte sich der Verein an kantonalen Turnfesten nicht gut platzieren. Die Anfangszeit war daher von Aufbauarbeit sowie Höhen und Tiefen geprägt.

1896–1909

Im Jahr 1896 begann für den Turnverein eine positivere Phase. Mit Jacob Egger als neuem Oberturner kam frischer Schwung in den Trainingsbetrieb. Die verbesserten Trainings führten bald zu ersten Erfolgen: An Ostschweizerischen und kantonalen Turnfesten gewannen die Turner erstmals einen Lorbeerkranz. Auch am Eidgenössischen Turnfest kehrte der Verein mit Auszeichnungen zurück. Trotz dieser sportlichen Fortschritte blieb die Situation im Verein angespannt. Es gab weiterhin Probleme mit geeigneten Übungsplätzen, und im Vorstand kam es häufig zu Wechseln. Diese Unruhe führte dazu, dass der Verein bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder vor einer schwierigen Phase stand.

1910–1927

Ein entscheidender Wendepunkt kam im Jahr 1910 mit der Inbetriebnahme des neuen Schulhauses. Nebenan wurde eine Turnhalle gebaut, wodurch der Verein erstmals über eine richtige Trainingsstätte verfügte. Dies ermöglichte regelmässiges Training sowie die Durchführung von Veranstaltungen und Unterhaltungen. Bereits 1912 konnten die Turner wieder Erfolge feiern und an einem Eidgenössischen Turnfest teilnehmen. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde diese Entwicklung jedoch stark gebremst. Viele Turner mussten Militärdienst leisten, wodurch der Trainingsbetrieb eingeschränkt wurde. 1918 kehrte der Verein zwar wieder erfolgreich von einem Wettkampf zurück, doch insgesamt blieb die Situation schwierig. Die folgenden Jahre waren geprägt von personellen Engpässen, da viele ältere Turner austraten und kaum Nachwuchs nachkam. Die Krise war damit noch nicht überwunden.

1928–1938

Ab 1928 nahm der Verein wieder regelmässig an grossen Turnfesten teil. Beim ersten Eidgenössischen Turnfest dieser Phase erzielte der TV Wald solide Leistungen, verpasste jedoch zunächst knapp einen Lorbeerkranz. Aufgrund eines Rechenfehlers wurde dieser ein halbes Jahr später doch noch zugesprochen. In den 1930er-Jahren folgten weitere Erfolge: 1934 gewann der Verein einen kantonalen Einzeltitel, und auch in der Leichtathletik konnten starke Leistungen gezeigt werden. 1935 erzielte man erneut gute Resultate an Turnfesten und klassierte sich im vorderen Mittelfeld. Ein besonderer Höhepunkt war das Eidgenössische Turnfest in Winterthur, bei dem der Verein einen Lorbeerkranz erster Klasse gewann. Insgesamt war dies eine Phase, in der sich der TV Wald wieder klar stabilisierte und sportlich nach vorne arbeitete.

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Ausschnitt aus der Marsch- und Freiübung vom Kantonalen Turnfest in Teufen

1939–1950

Das Jahr 1939 begann mit der Planung eines kantonalen Turnfestes, das jedoch wegen der Maul- und Klauenseuche abgesagt werden musste. Kurz darauf brach der Zweite Weltkrieg aus, was den Verein stark beeinträchtigte. Viele Turner mussten in den Aktivdienst einrücken, wodurch der Trainingsbetrieb nur eingeschränkt weitergeführt werden konnte. Trotz dieser schwierigen Umstände gelang es dem Verein, den Turnbetrieb aufrechtzuerhalten und weiterhin an Wettkämpfen teilzunehmen. 1942 nahmen die Turner wieder an einem Sektionswettkampf teil und erreichten einen Lorbeerkranz erster Klasse. Nach dem Krieg bemühte sich der Verein, den Trainingsbetrieb wieder vollständig aufzubauen. 1947 stand erneut ein Eidgenössisches Turnfest auf dem Programm, bei dem erstmals auch an den Ringen geturnt wurde. Mit einer neuen Rekordpunktzahl konnte der TV Wald zufrieden nach Hause zurückkehren.

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Unterhaltung 1941

1951–1960

Nach den schwierigen Kriegsjahren begann für den Turnverein Wald eine Phase des Wiederaufbaus. Schritt für Schritt verbesserten sich die Leistungen, und der Verein nahm wieder regelmässig an Wettkämpfen teil. Am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne zeigten die Turner solide Leistungen, auch wenn noch nicht in allen Disziplinen mit der Spitze mithalten konnte. Ein wichtiger Meilenstein war der Bau eines eigenen Sportplatzes im Jahr 1953, an dem viele Vereinsmitglieder aktiv mithalfen. Dies verbesserte die Trainingsmöglichkeiten erheblich. 1954 wurde zudem die erste Damenriege gegründet, wodurch sich der Verein vergrösserte und breiter aufstellte. Im selben Jahr gelang auch sportlich ein Durchbruch: Mit einem neuen Vereinsrekord gewann der TV Wald erstmals eine Stärkeklasse an einem kantonalen Turnfest.

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Die erfolgreichen Turner am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne
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Turnfahrt 1945

Ende 1950er Jahre

Gegen Ende der 1950er-Jahre erreichte der Verein eine sportliche Hochphase. Am Eidgenössischen Turnfest in Zürich erzielte der TV Wald eine sehr hohe Punktzahl und konnte sich unter den besten Sektionen klassieren. In den folgenden Jahren wurden mehrere grosse Erfolge gefeiert, darunter Siege an kantonalen Turnfesten und weitere Spitzenplätze. Der Verein entwickelte sich in dieser Zeit zu einer der stärkeren Sektionen und konnte sich auch gegenüber einer grossen Konkurrenz von über tausend Vereinen behaupten. Diese Phase gilt als eine der erfolgreichsten Perioden in der Vereinsgeschichte.

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Fahneneinweihe Jugi 1945

1961–1969

Nach den grossen Erfolgen der 1950er-Jahre kam es zu einem Wechsel in der Vereinsleitung, doch der sportliche Standard konnte gehalten werden. Der neue Oberturner führte die Trainingsarbeit erfolgreich weiter. Ein Höhepunkt war das Eidgenössische Turnfest 1963 in Luzern, bei dem besonders in den Freiübungen sehr gute Noten erreicht wurden. Auch in den folgenden Jahren nahm der Verein regelmässig an Wettkämpfen teil und erzielte solide bis gute Resultate. Zusätzlich wurden neue Traditionen eingeführt, etwa Freundschaftswettkämpfe mit anderen Vereinen, die das Vereinsleben bereicherten und den Zusammenhalt stärkten.

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Die Ringtunern vom TV Wald am Kantonalen in Appenzell

1970–1976

Die 1970er-Jahre begannen etwas ruhiger, jedoch blieb der Verein weiterhin aktiv und konkurrenzfähig. 1970 konnten die Leichtathleten am kantonalen Einzelturntag mit starken Leistungen überzeugen. Auch im Kunstturnen gab es einzelne Erfolge. Insgesamt nahm der TV Wald weiterhin regelmässig an Turnfesten teil und erreichte meist mittlere bis gute Platzierungen. Zwar konnte man nicht ganz an die grossen Erfolge der Hochphase anknüpfen, dennoch blieb der Verein sportlich stabil und gut organisiert.

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Eine der letzten Freiübungen des TV Wald am Eidgenössischen in Bern
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Trainingslager 1972

1977

Das Jahr 1977 stellte einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte dar: Der Turnverein Wald feierte sein 100-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen für dieses Jubiläum dauerten längere Zeit und forderten grossen Einsatz von den Mitgliedern. Das Jubiläum selbst wurde mit einem grossen mehrtägigen Fest begangen. Neben turnerischen Wettkämpfen fanden zahlreiche Vorführungen und Unterhaltungsabende statt. Besonders der Schlusswettkampf mit verschiedenen Vereinen zog viele Zuschauer an und sorgte für spannende Momente. Das Jubiläum wurde als voller Erfolg gewertet und stärkte den Zusammenhalt innerhalb des Vereins sowie die Verbundenheit zur Bevölkerung.

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Die Turner am Eidgenössischen in Aarau

1978

Mit dem Eidgenössischen Turnfest in Genf stand ein wichtiger Wettkampf auf dem Programm. Der TV Wald startete vielversprechend in den Wettkampf, insbesondere in der Körperschule konnte eine sehr gute Note erzielt werden. Im weiteren Verlauf wurde das Gesamtergebnis jedoch durch Verletzungen sowie schwächere Leistungen in einzelnen Disziplinen beeinträchtigt. Trotz dieser Schwierigkeiten zeigte der Verein insgesamt eine respektable Leistung und konnte sich im Mittelfeld klassieren. Zusätzlich konnten auch in anderen Sportarten wie Korbball und Volleyball Erfolge gefeiert werden, was die Vielseitigkeit des Vereins unterstrich.

1979–1980

Nach dem intensiven Jahr 1978 folgten zwei etwas ruhigere Jahre. Sportlich blieb der Verein jedoch erfolgreich: Im Korbball gelang ein bedeutender Erfolg mit dem Aufstieg in eine höhere Liga. Auch im Volleyball wurden gute Resultate erzielt, was die Stärke der verschiedenen Riegen zeigte. Neben den sportlichen Erfolgen gewann das Vereinsleben weiter an Bedeutung. Interne Wettkämpfe, Trainings und gesellschaftliche Anlässe sorgten für eine gute Kameradschaft. Einzelne Turner konnten sich zudem bei Wettkämpfen durchsetzen und Titel oder vordere Platzierungen erreichen.

1981

Das Jahr 1981 war wiederum von sportlichen Erfolgen geprägt. Trotz teilweise schwieriger Wetterbedingungen bei Wettkämpfen konnten gute Resultate erzielt werden. Besonders die Senioren überzeugten mit starken Leistungen, und auch einzelne Turner konnten Wettkämpfe für sich entscheiden. Ein weiterer Höhepunkt war die Organisation eines grossen Jugendanlasses, der viele Teilnehmer anzog und die Nachwuchsarbeit stärkte. Von grosser Bedeutung für die Zukunft des Vereins war die Zustimmung der Bevölkerung zum Bau einer neuen Mehrzweckanlage, die dringend benötigte Trainingsmöglichkeiten schaffen sollte.

1982

Mit dem Beginn des Baus der Mehrzweckanlage startete eine wichtige Entwicklungsphase. Die bestehende Turnhalle wurde abgerissen, wodurch der Verein vorübergehend ohne eigene Trainingsstätte war. Der Trainingsbetrieb musste daher auf andere Hallen in der Umgebung verlegt werden, was mit zusätzlichem Aufwand verbunden war. Trotzdem gelang es dem Verein, den Trainings- und Wettkampfbetrieb aufrechtzuerhalten und weiterhin aktiv zu bleiben.

1983

Sportlich zeigte sich ein gemischtes Bild: Während in der Gymnastik eher schwächere Resultate erzielt wurden, konnten andere Disziplinen bessere Leistungen vorweisen. Der wichtigste Moment des Jahres war jedoch die Fertigstellung und Einweihung der neuen Mehrzweckhalle. Diese bot deutlich bessere und modernere Trainingsbedingungen und stellte einen grossen Fortschritt für den Verein dar. Damit wurden die Grundlagen für eine positive Weiterentwicklung gelegt.

1984

Im Jahr 1984 konnte sich der Verein weiter stabilisieren. Am Eidgenössischen Turnfest in Winterthur wurden insgesamt solide Leistungen gezeigt, auch wenn einzelne Disziplinen hinter den Erwartungen zurückblieben. Neben den sportlichen Aktivitäten engagierte sich der Verein auch organisatorisch stark. So wurden unter anderem Trampolinmeisterschaften durchgeführt, die auf grosses Interesse stiessen und viele Teilnehmer anzogen. Dies trug dazu bei, den Verein auch überregional bekannter zu machen.

1985

Nach den intensiven Jahren zuvor verlief 1985 etwas ruhiger. Sportlich konnten vor allem die Volleyballer überzeugen, die mit starken Leistungen einen Aufstieg erreichten.
Auch das Vereinsleben blieb aktiv: Unterhaltungsabende und weitere Anlässe waren gut besucht und stärkten den Zusammenhalt unter den Mitgliedern. Insgesamt war es ein stabiles Jahr ohne grosse sportliche Höhepunkte, aber mit positiver Entwicklung.

1986–1990

Diese Jahre waren weniger von grossen sportlichen Erfolgen geprägt, dafür umso mehr von einem lebendigen Vereinsleben. Zahlreiche Veranstaltungen wie Maskenbälle, Dorfskirennen oder andere Anlässe wurden organisiert und erfreuten sich grosser Beliebtheit. Sportlich konnten einzelne Turner weiterhin gute Resultate erzielen, doch insgesamt fehlten grössere Erfolge auf Vereinsebene. Gleichzeitig wurde eine Herausforderung sichtbar: Das Interesse junger Mitglieder nahm ab, was sich auf die Mitgliederzahlen auswirkte. Der Verein musste sich daher vermehrt Gedanken über die Nachwuchsförderung machen.

1991

Zu Beginn der 1990er-Jahre setzte ein neuer Aufschwung ein. Der Verein begann gezielt, das Geräteturnen zu fördern, um die sportliche Leistung wieder zu steigern.
Am Eidgenössischen Turnfest in Luzern nahm der TV Wald teil und konnte wichtige Erfahrungen sammeln. Auch wenn die Resultate noch nicht zu den besten gehörten, zeigte sich eine klare Verbesserung und ein positiver Trend.

1992

Die im Vorjahr eingeleiteten Massnahmen zeigten Wirkung. Am Kreisturnfest sowie an weiteren Wettkämpfen wurden deutlich bessere Resultate erzielt.
Besonders im Geräteturnen konnten Fortschritte festgestellt werden: Mehrere Turner erreichten Spitzenplätze oder gewannen Titel. Dies bestätigte den eingeschlagenen Weg und motivierte den Verein, die Trainingsarbeit weiter zu intensivieren.

1993

Im Jahr 1993 konnte der Verein sowohl sportlich als auch organisatorisch überzeugen. Erstmals seit längerer Zeit wurde wieder ein Dorfskirennen durchgeführt, das auf grosses Interesse stiess.
Sportlich wurden vor allem in der Leichtathletik und im Geräteturnen gute Resultate erzielt. Mehrere Turner erreichten Podestplätze, und auch die Mannschaft zeigte solide Leistungen. Der Verein präsentierte sich insgesamt wieder breiter und aktiver.

1994

Die positive Entwicklung setzte sich weiter fort. Besonders im Geräteturnen konnten weitere Fortschritte erzielt werden, und die Turner erreichten gute Platzierungen an verschiedenen Wettkämpfen.
Auch insgesamt zeigte der Verein stabile Leistungen und konnte sich in mehreren Disziplinen behaupten. Damit war eine solide Grundlage geschaffen, auf der die sehr erfolgreichen Jahre ab 1995 aufbauen konnten.

1995

Nach guten Resultaten im Vorjahr starteten die Geräteturner motiviert ins Jahr. Erstmals wurde ein Trainingslager durchgeführt, um sich gezielt auf das kantonale Turnfest vorzubereiten. Am Turnfest in Speicher zeigte sich diese Vorbereitung: Besonders im Geräteturnen wurden starke Leistungen erbracht, auch wenn an den Schaukelringen noch Verbesserungsbedarf bestand. Insgesamt resultierte ein neuer Vereinsrekord mit der Note 116.39 sowie ein sehr guter 6. Schlussrang. Auch an weiteren Wettkämpfen überzeugten die Turner. Bruno Meier gewann erneut den Appenzeller Meistertitel, und mehrere Turner erreichten Spitzenplätze in ihren Disziplinen. Am Schlusssturnen konnte der TV Wald sogar die Gesamtwertung gewinnen – ein wichtiger Erfolg für den Verein.

1996

Dieses Jahr zählt zu den erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Bereits bei Vorbereitungswettkämpfen wurden starke Resultate erzielt. Am Eidgenössischen Turnfest in Bern zeigte der TV Wald eine hervorragende Leistung: In mehreren Disziplinen wurden hohe Noten erreicht, was zu einem Gesamtresultat von über 118 Punkten führte. Damit klassierte sich der Verein unter den besten Sektionen seiner Stärkeklasse. Auch Einzelerfolge waren zahlreich. Zusätzlich organisierte der Verein erstmals ein Dorfgrümpeli, bei dem die Geräteturner nicht nur turnerisch, sondern auch im Fussball überzeugten und den Anlass gewannen.

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Die erfolgreiche Sektion des Turnverein Wald am Eidgenössischen in Bern

1997

Die Geräteturner starteten stark in die Saison und konnten am Bamitra-Cup erstmals als Mannschaft gewinnen. Auch an der Frühlingsmeisterschaft gab es einen Podestplatz durch Bruno Meier. Zur Vorbereitung auf Wettkämpfe wurde erneut ein Trainingslager durchgeführt, dessen Wirkung sich bald zeigte: Am Tanzapfen-Cup gewann die Gerätekombination des TV Wald. Beim Seeländischen Turnfest verhinderten jedoch schlechte Wetterbedingungen ein besseres Resultat. An den kantonalen Gerätemeisterschaften gewann Bruno Meier seinen vierten Appenzeller Meistertitel. Beim Schlusssturnen konnte sich Rolf Altherr den Sieg sichern und wurde Vereinsmeister.

1998

Sportlich war das Jahr weniger im Mittelpunkt, da der Bau eines neuen Sportplatzes grosse Aufmerksamkeit erhielt. Der Verein engagierte sich stark und konnte sogar Einnahmen aus Veranstaltungen in das Projekt einbringen. Dennoch wurden auch sportliche Erfolge erzielt: Am «Maikäfer»-Volleyballturnier gewann der TV Wald. Im Geräteturnen erreichte man an einem Turnfest eine gute Note, und dank starken Leistungen in der Leichtathletik konnte sogar ein Stärkeklassensieg gefeiert werden. Zudem gewann Bruno Meier seinen fünften Appenzeller Meistertitel. Am Schlusssturnen dominierten die Wälder Turner klar die Vereinswertung.

1999

Ein sehr aktives und erfolgreiches Jahr. Die Schaukelringsektion nahm den Trainingsbetrieb ernst auf und präsentierte ihr Programm erstmals öffentlich. Am Leuberg-Cup erreichte der Verein einen guten 2. Rang. An den kantonalen Meisterschaften wurde die Schaukelringsektion klar Appenzeller Meister. Auch an überregionalen Wettkämpfen erzielten einzelne Turner gute Resultate, etwa im Mehrkampf oder Geräteturnen. Der Höhepunkt war die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen in Glarus: Trotz Verletzungspech erreichte der TV Wald eine sehr gute Note und klassierte sich im vorderen Bereich. Am Schlusssturnen gewann Mathias Sprecher erstmals.

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Ringübung an der Schweizermeisterschaft in Glarus

2000

Das Jahr begann erfolgreich mit guten Resultaten an Wettkämpfen wie dem ATV-Puzzle und verschiedenen Cups. Der Höhepunkt war die Einweihung des neuen Sportplatzes, die mit einem grossen Fest gefeiert wurde. Sportlich blieb der Verein stark: An kantonalen Meisterschaften gewann Bruno Meier erneut den Titel. Beim Schlusssturnen gewann ein Turner aus Grindelwald, während die Wälder ebenfalls vorne mitmischten. Auch organisatorisch zeigte sich der Verein aktiv, etwa durch die Durchführung von Anlässen wie der ATV-Delegiertenversammlung. Die Volleyballer schafften zudem den Aufstieg in die höchste Kategorie.

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Barrenübung am Tannzapfen-Cup in Dussnang

2001

An der Hauptversammlung wurde ein wichtiger Schritt gemacht: Frauen wurden wieder stärker in den Verein integriert. Sportlich überzeugten vor allem die Geräteturner, die am Tanzapfen-Cup einen guten 3. Rang erreichten. Am kantonalen Turnfest in Teufen verlief der Start zunächst schwierig, doch mit starken Leistungen in den restlichen Disziplinen konnte sich der Verein noch deutlich verbessern und einen guten Rang erreichen. Auch an den Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen zeigte der TV Wald eine sehr starke Übung und klassierte sich unter den besten Sektionen. Am Ende des Jahres konnten mehrere Turner Spitzenplätze erreichen, darunter Mathias Sprecher mit einem weiteren Titel.

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Der TV Wald mit dem selbst gemachten Partywagen am Kantonalen in Teufen
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Die Schaukelringsektion an der Schweizermeisterschaft in Bern

2002

Das Jahr des Eidgenössischen Turnfests in Basel begann mit Erfolgen am Bamitra-Cup. In der Vorbereitung wurden Trainingslager durchgeführt, um die Leistungen weiter zu steigern. Am Eidgenössischen Turnfest selbst erzielte der Verein starke Resultate: Besonders an den Geräten wurden hohe Noten erreicht, unter anderem am Barren und an den Ringen. Insgesamt resultierte eine Gesamtpunktzahl von 27.41, was zu einem guten Rang in der Stärkeklasse führte. Mehrere Turner erhielten Auszeichnungen, und der Verein konnte sich unter den besten 10 % klassieren. Damit bestätigte der TV Wald seine starke Position auch auf nationaler Ebene.

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Rückkehr des Turnverein Wald vom Eidgenössischen Turnfest in Basel
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Gesamtverein im Jahr 2002

Ehrenmitglieder

Auflistung unserer Ehrenmitglieder der Vereingeschichte

Konrad Schläpfer (1937), Emil Zellweger (1945), Willy Schläpfer (1952), Erwin Sturzenegger (1957), Max Kunz (1957), Albert Schläpfer (1959), Bruno Kürsteiner (1960), Robert Langenauer (1960), Adolf Kunz (1962), Ruedi Höhener (1968), Bruno Schläpfer (1968), Heinrich Walser (1969), Fredy Walser (1973), Ruedi Walser (1973), Kurt Hofer (1980), Richard Kunz (1983), Christian Sprecher (1983), Hanspeter Daiber (1985), Max Kunz (1986), René Kunz (1986), Werner Künzler (1990), Emil Eisenhut (1996), Alfred Rüttimann (1996), Hansueli Altherr (1997), Bruno Meier (1999), Dave Lowe (1999), Rolf Altherr (2003), Christian Sprecher (2006), Roland Giezendanner (2006), Roman Hohl (2007), Christian Knöpfel (2009), Philipp Messmer (2009), Mathias Sprecher (2009), Daniela Giezendanner (2010), Marco Kunz (2011), Luzia Züst (2012), Peter Graf (2013), Renato Giezendanner (2015), Steffen Marco (2017), Nicole Giezendanner (2018), Harry Monigadon (2018), Alissa Schläpfer (2024), Madeleine Wehrle (2025)

Funktionäre des Vereins

*Diese Auflistung ist nicht vollständig. Sie basiert auf den im Vereinsarchiv vorhandenen und nachvollziehbaren Angaben. 

Präsidium

Max Kunz (1948–1959), Peter Rentsch (1960–1963), Adolf Kunz (1964), Köbi Altherr (1965–1966), Fredy Walser (1967–1970), Kurt Hofer (1971–1973), Richard Kunz (1974–1981), Fredy Walser (1982–1986), Max Höhener (1987–1988), Gallus Seitz (1989–1993), Christian Huber (1994–1997), Rolf Altherr (ab 1998), Rolf Altherr (2000–2003), Christian Sprecher (2003–2005), Rolf Keller (2005–2010), Harry Monnigadon (2010–2018), Nicole Giezendanner (2018–2025), Manuel Bänziger (ab 2025)

Technische Leitung  (bis 2018 Oberturner)

Bruno Kürsteiner (1952–1962), Ernst Weber (1963), Ruedi Breu (1964–1966), Ernst Weber (1967), Kurt Hofer (1968), Hans Sprecher (1969–1970), Fredy Walser (1971–1980), René Kunz (1981–1990), Bruno Meier (1991–1996), Dave Lowe (1997–2000), Roland Giezendanner (2001–2005), Christian Knöpfel (2005–2009), Marco Steffen (2009–2016), Quentin Flückiger (2016–2018)

ab 2018: Leiter Koordinator
Damian Bänziger (2018–2022), Selina Giezendanner (ab 2022)

Kassenführung

Robert Langenauer (1951–1959), Bruno Schläpfer (1960–1965), Fredy Walser (1966), Kurt Hofer (1967), Hans Sprecher (1968), Ruedi Walser (1969–1973), Christian Sprecher (1974–1978), René Kunz (1979–1980), Marcel Fischer (1981–1982), Emil Eisenhut (1983–1995), Christian Sprecher (1996–1997), Rolf Walser (1998–1999), Christian Sprecher (2000–2003), Roman Hohl (2003–2007), Philipp Messmer (2007–2011), Silvio Höhener (2011–2015), Luzia Graf (2015–2016), Roman Grögli (2016–2025), Lia Bodenmann (ab 2025)

Aktuariat

Hansrüedi Eisenhut (1952–1955), Peter Rentsch (1956–1959), René Kast (1960–1964), Heinrich Walser (1965–1968), Hans Bänziger (1969–1975), René Kunz (1976–1977), Christian Sprecher (1978–1982), Max Höhener (1983–1987), Gallus Seitz (1987–1988), Remo Schmid (1989–1990), Thomas Graf (1991–1993), Beni Huber (1994–1995), Ueli Gegenschatz (1996–1998), Patrick Tanner (1999–2004), Luzia Graf (2004–2009), Monika Frei (2009–2015), David Höhener (2015–2018), Manuel Bänziger (2018–2025), Silvio Koster (ab 2025)

Die Hauptjugileiter / Vertreter Jugend / J+S-Coach

Adolf Kunz (1950–1953), Bruno Kürsteiner (1954–1962), Ernst Weber (1963), Ruedi Breu (1964–1966), Ruedi Walser (1967–1976), Christian Sprecher (1977–1981), Werner Künzler (1982–1985), Remo Schmid (1986–1989), Fredy Walser (1990–1993), Thomas Walser (1994–1996), Willi Steiger (1997–1998), Christian Sprecher (1998–1999),
Mathias Sprecher (2000–2004), Peter Graf (2004–2008), Luzia Graf (2008–2009)

 

ab 2009: «Vertreter Jugend» im Vorstand
Luzia Züst (Graf) (2009–2012), Andrea Frehner (2012–2015), Roman Heeb (2015–2018)

 

ab 2018: «J+S-Coach»
Madelaine Wehrle (2018–2025), Sandra Schulz (ab 2025)